Didaktik im MOOC oder ein MOOC kann überraschen!

Die zweite Woche im MOOChat mich überrascht. Eigentlich hatte ich das Thema „Didaktik“ als einen Schwerpunkt für mich in diesem Kurs angesehen. Jedoch war mein Zeitkontingent in dieser Woche rar und die vielen vielen Beiträge überforderten mich. So konzentrierte ich mich darauf einige Beiträge zu kommentieren, auf Twitter ein paar Diskussionen zu verfolgen und aufs Hangout am Freitag zu warten. Dieses konnte ich jedoch nur in der Aufzeichnung sehen.

Im Hangout erfuhr ich, dass Überforderung auch Didaktik sei.

Sehr interessant, was passiert bei Überforderung? Entweder es wird das Handtuch geworfen, oder es wird fokussiert.

Eine weitere These war,  dass ein MOOC keine spezielle Didaktik bräuchte.

Da cMOOCs für mich nach wie vor eine Diskussion über Themen abbilden, bei denen neue Schlüsse gefasst werden, sind hier die Lernenden für sich selbst verantworlich. Die Motivation zum Produzieren der neuen Erkenntnisse, erfolgt durch die Kommunikation untereinander. Hier kommt das persönliche Lernnetzwerk ins Spiel. Die Reaktionen der anderen Kursteilnehmer auf eigene Beiträge ist motivierend. Somit steckt doch im MOOC selber Didaktik oder?

In xMOOCs sieht es für mich anders aus. In diesen wird etwas Bestehendes gelehrt. Die Lehrnenden eignen sich Wissen an und können nicht Neues produzieren. Insofern brauchen sie regelmäßige Rückmeldungen und Motivation um den Kurs erfolgreich zu beenden.  Oder wäre es auch in cMOOCs möglich Schulthemen anzubieten? Als Input würden Videosequenzen dienen und in einer großen Lerngruppe würde darüber diskutiert werden.

In der nächsten Woche geht es um das „O“ im MOOC. Was bedeutet „open“ und was hat Open Educational Ressources (OER) damit zu tun?

Bis demnächst,

Sperling

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Wann ist ein MOOC ein MOOC? oder ein Fazit zur 1. Woche MOOC

Die erste MOOC-Woche ist vorbei. Uns wurden zahlreiche Impulsbeiträge gegeben und am Ende der Woche gab es eine Live-Session in Form eines Hangout on Air.

Als kollaborative Aufgabe konnte eine Matrix ausgefüllt werden und wer zusätzliche Literatur benötigte bekam hierzu noch ein paar Links.  Soviel Input, dass sich für mich zeigt, dass es zeitlich ziemlich schwierig ist, außer diesen Inputs noch zusätzlich Beiträge, sei es in Twitter, auf Blogs, in Google+ oder anderen gewählten Medien, zu verfolgen.

Mein erstes Fazit: Prioritäten setzen, aggregate. Sehr gut, dass uns bereits angeraten wurde unsere Ziele vorher zu formulieren.

Sehr interessant das Pamphlet von Jasmin Hammadeh , welches ein pro/contra MOOCs aufzeigt. Auf der pro-Seite wird der cMOOC herausgestellt: offene Zugänge, selbstgesteuertes Lernen, freiwilliges publizieren. Die contra-Seite sieht einen MOOC nicht als effiziente Lernform. Die Struktur fehlt, sowie die Unterstützung für die Newbies. So ein vorstrukturierter MOOC, bei dem Wissen erworben wird, wird als xMOOC bezeichnet. Ich bin gespannt welche Form sich am Ende heraus kristallisiert oder ob eine Mischform die effektivste ist. Wobei m.E. je nach Themengebiet und Lernportfolio der Lerner unterschieden werden muss.

Das Video von Hannes Klöpper zeigt zunächst einen chronlogischen Abriß über die Entstehung der MOOCSs. Die 4 Erfolgsfaktoren  für MOOCs sieht er

in der neuartigen Nutzung von Videos, d.h. keine abgefilmten Vorträge sondern thematische Videos die zeigen wie es geht,

dem zeitnahen instant Feedback,

der sozialen Interaktion durch Foren und

dem event-charakter als Motivation durch Zeitdruck.

Diese Erfolgsfaktoren zeigen sich bei MOOCs die einen festen Kurscharakter haben und somit xMOOCs sind.

Der Eröffnungspost von Claudia Bremer ist in einem ganzen Blog verpackt, der den MMC13 begleitet. Sie empfiehlt sich auf den Beitrag zur Begrifflichkeit und der Kategorie zu beschränken. Der Kurscharakter zeichnet sich in xMOOCs als Frontalunterricht aus, während die cMOOCs seminarcharakter aufweisen. Dies hatte ich in meinem vorherigen Beitrag als „Diskussionsplattform zum Lernen durch Thesen“ bezeichnet. Frau Bremer berücksichtig MOOC-Hasen und MOOC-Einsteiger und versucht mit ihrem Input beide Gruppen auf einen Wissenstand zu bringen. Interessant  die MOOCs in verschiedene Kategorien  zu unterteilen bezüglich Lernzielvorgabe, der Taktung, der Betreuung, der genutzen Medien und des Angebots von Zertifikaten.

Für mich stellt sich hier zum einen die Frage nach der Finanzierung solcher MOOCs, zum anderen aber auch den Grad der Betreuung, der bei MOOC-Einsteigern sicherlich höher ist als bei MOOC-Hasen.

Ein wenig war ich auf Twitter aktiv, wo ich vor allem das Thema Medienkompetenz mit anderen Teilnehmern diskutierte. Neben diesem Blogbeitrag mein remix.

Als neue Medien habe ich Pearltrees kennengelernt. Dazu ein passendes Tutorial von HauteCulture. Toll fand ich auch diese Analytic tool Tagsexplorer. Dieses kann die einzelnen Verbindungen der Twitterfeeds abbilden. So kann man heute sehen, dass sich immer mehr ein kugelförmiges Lernnetzwerk bildet.

Die Live Session habe ich mir in der Aufzeichnung angesehen. Interessant waren dabei für mich folgende Punkte:

  1. was bleibt anschließend vom MOOC? -> es ist durchaus möglich alte Inhalte mit neuen Teilnehmern zu bearbeiten und dabei neue Erkenntnisse zu gewinnen.
  2. wieweit sollte ein MOOC x(für strukturiert) oder c(onnectivism) sein? -> jeder cMOOC sollte für die einzelnen Teilnehmer entsprechend x sein, d.h. für jeden Teilnehmer das passende Format.

Nachdem ich meinen remix verfasst habe fällt mir auf, das dieser Beitrag eigentlich kein reiner Lerntagebucheintrag ist. Ich würde ihn eher als einen Beitrag in einem Lernscript bezeichnen, der nicht nur chronologisch den Ablauf des MOOCs wiederspiegelt, sondern auch Remsümees der Impulse und Ideensplitter enthält.

In der 2. Woche geht es um die Didaktik eines MOOCs. Wieder ein spannendes Thema.

Bis demnächst

Sperling

#mmc13 Meine Ziele

Der Countdown des MMC13 läuft und dies ist mein erster Blogbeitrag dazu. Ein bißchen spät, aber ich möchte die Gedanken, die ich mir vor dem Startschuß gemacht habe, noch teilen.

Da dies mein erster MOOC ist, an dem ich mich aktiv beteiligen möchte, werde ich mich an die Hilfestellungen halten, die der Countdown mir bietet.

  1. Mach dich mit den Kursmedien vertraut!“  -> als Kursmedien möchte ich diesen Blog und Twitter einsetzen. Beides ist für mich Neuland und ich erhoffe mir meinen Horizont diesbezüglich zu erweitern.
  2. Installiere dein persönliches Lernnetzwerk!“ -> das wird sich automatisch während des MMC13 ergeben ;).
  3. Setze dir Ziele – mach sie öffentlich!“ -> meine Ziele habe ich weiter unten festgelegt.
  4. Mach Dich mit den anderen vertraut – und bekannt!“ -> in der Teilnehmerliste kann ich sehen, welche Teilnehmer ähnliche Ziele haben wie ich.

Meine Interessen/ Ziele:

  • ein MOOC ermöglicht offenes Lernen. Ist es das Lernen der Zukunft?
  • wann kann ein MOOC eingesetzt werden, in der Schule, im Studium, im privaten Bereich z.B. mit Ehrenamtlichen?
  • kann ein MOOC als „Diskussionsplattform“ angesehen werden, die ein Lernen über Thesen ermöglicht?
  • neue Medienkompetenzen erfahren

Bis demnächst

Sperling