Résumé

In der 4. Woche des MMC13 ging es um Geschäftsmodelle. Da ich zunächst keinen eigenen MOOC anbieten möchte, habe ich in dieser Woche nur sporadisch Artikel gelesen und mir den HangoutOnAir auf youtube angesehen. Auf jeden Fall habe ich entnehmen können, dass für diese neue Form des Lernens noch kein Geschäftsmodell existiert. Es muss erst eins entwickelt werden, dass die Wirtschaftlichkeit eines MOOCs garantieren kann. Dann werden MOOCs sicherlich auch in der freien Wirtschaft interessant.

Die anvisierten Geschäftsmodelle zielten in Richtung von kostenlosen Basiskursen und  kostenpflichtige Aufsteigermaterialien oder auch kostenpflichtiger Begleitung. Dies bedeutet jedoch für das „O“ in MOOC (welches für open steht), dass „open“ eben nicht kostenlos bedeutet, sondern nur, dass der Kurs offen für alle Teilnehmer ist, es jedoch Einschränkungen bei der Nutzung gibt.

Meine Frage vor Beginn des Kurses war, ob so ein cMOOC (massive oder nicht) für Ehrenamtliche möglich wäre. Nach Abschluß kann ich sagen: wenn die Infrastruktur steht, ist es sicherlich eine tolle Sache, zumal die Lernenden zeitlich sowie örtlich (vorausgesetzt die Peripherie ist gegeben) nicht gebunden sind. Weiterhin sehe ich den cMOOC als ein gestalterisches Element, bei dem kollaborativ etwas erarbeitet bzw. bearbeitet wird. Metaphern wie Gesprächsrunde, Lerngruppe oder Seminar werden dem gerecht.

Kennengelernt habe ich die HangoutOnAirs sowie Twitter mit zahlreichen Selektionsmöglichkeiten zum Kuratieren wie branch oder das Twitter-Netzwerk. Kollektiv bearbeitet werden konnten edupad, googledocs und jetzt in der 5. Woche kommt noch ein Wiki hinzu. Hieraus wird ein ebook entstehen, wobei hier noch die Frage steht, wann der „druckreife“ Stand erreicht ist. Wäre ja auch möglich dieses ebook just-in-time zu erzeugen, wie es z.B. im mediawiki möglich ist. Aufjeden Fall entsteht so etwas, dass für MOOC-Organisatoren hilfreich sein und den MMC13 überdauern wird.

Hinsichtlich der Medienkompetenz hat mir dieser Kurs viel gegeben. Mal sehen, was es in 2013 noch so für cMOOCs gibt.

Bis demnächst,

Sperling

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Schwimm dich frei!

Schwimmbad  Schwimmbad by duckvoodoo (CC-BY)

Die dritte Woche „MOOC und OER“ geht heute zu Ende. OER steht für Open Education Ressource und belegt somit das „O“ in MOOC. Nur was bedeutet dieses Wort „Open“ eigentlich?

Wenn ich so über den MOOC nachdenke und was ich bereits daraus gelernt habe, sehe ich mich in einem Schwimmbecken. Am Boden liegen verschiedene Tauchringe, für jede Woche einer. Die Ringe für die ersten beiden Wochen habe ich schon heraufgeholt, doch der dritte Ring fällt mir immer wieder herunter.

Open, steht es für: offen für alle, jeder kann ohne Vorwissen mitmachen, kostenlos? Wie sieht es mit Anmeldungen bei sozialen Netzwerken wie Twitter oder Google+ aus? Muss ich hier nicht Daten von mir preisgeben und bezahle somit mit meinen Daten? Bei schulthematischen Kursen brauche ich doch ein Vorwissen. Sind diese Kurse dann nicht für cMOOCs geeignet?

Vielleicht hilft mir der Review der dritten Woche auf der MMC13-Base den dritten Ring doch noch zu fassen.

Bis demnächst,

Sperling