Deutsche MOOCs auf der iversity Plattform

Auf https://iversity.org/ sind seid meinem letzen Post einige MOOCS zu finden. Auch der #Mathemooc, den ich bereits angetestet hatte, ist hier zu finden. Ziemlich spät hatte ich dann die Möglichkeit einige Kapitel als Kiebitz zu verfolgen. Da ich den MOOC nicht vollständig verfolgen konnte habe ich mich gefreut, dass dieser seid April 2014 wieder angeboten wird.

Ein Resumée zur vorherigen Runde des #Mathemoocs finden wir bei Prof. Dr. Rolf Schulmeister. Er spricht mit Prof. Dr. Christian Spannagel, einer der Initatoren, über die ihm aufgefallenen Merkmale. Dabei zieht er einen Vergleich zu einem englischen MOOC mathematischen Denkens, der bei coursera läuft.

 

Für einen weitern MOOC bei iversity habe ich mich angemeldet, nämlich #Algorithmen und Datenstrukturen.

Dieser MOOC ist ähnlich einer Vorlesung aufgebaut. In zahlreichen Videos wird der Stoff vorgestellt. Dazu gibt es kleine Aufgaben, die online bearbeitet werden können. Am Ende jeder Lektion ist eine Hausaufgabe zu finden, die jeweils zu einem festen Zeitpunkt abgegeben werden muß. Interessant finde ich das anschließende Peer Review.  Hierbei werden die Hausaufgaben an 5 Teilnehmer versendet, die diese bewerten können. Ich finde dies ein gutes Verfahren um Programmiercode auszuwerten.

 

Bis demnächst,

Sperling

 

Manchmal kommt es anders … und der Mathe-MOOC

… und dann war der MOOC #COER13 auch schon vorbei.

Meine e-learning begrenzte Zeit erlaubte mir nur noch ein lurken. Da ich jedoch den Newsletter abonniert hatte, konnte ich wenigstens darüber einen kleinen Einblick des MOOCs bekommen.

So habe ich einen Überblick erhalten und zahlreiche nützliche Links gespeichert, die mir bei Bedarf weiterhelfen können.

Über iversity lief ein Wettbewerb zur Erstellung eines deutschen Unimoocs. Die Gewinner bekamen Geld um ihren MOOC zu finanzieren. Hier interessiert, in wieweit diese Startfinanzierung

für einen professionellen MOOC reicht, oder ob ein anderes Geschäftsmodell zugrunde gelegt werden muß, um keine Verlustrechnung zu haben.

Der Mathemooc interessiert mich und ich habe bereits in dem Testkapitel Einblick über die Lernweise erhalten. Die Entwickler dieses MOOCs  erbitten hierzu Feedback, welches sie

in die Bearbeitung der weiteren Kapitel einbinden wollen.  Da ich über Twitter aufmerksam darauf wurde

gelangte ich sofort zum Einstiegsvideo. Dieses motivierte mich wenig an diesem Kurs teilzunehmen. Vielleicht war es mir zu düster und zu mystisch? Eigentlich habe ich es gerne Hintergrundinformationen über die mathematischen Protagonisten zu erhalten.

Auf der Übersichtsseite  sind nun viele verlinkte Bilder als Kacheln angeordnet, Es erschlägt mich ein wenig. Zum Glück ist neben der Kachel für das Einstiegsvideo eine Kachel zur Struktur zu finden. Diese würde ich etwas weiter heraus stellen, damit nach dem Einstiegsvideo, welches ja Appetit bringen soll, ein roter Faden sichtbar wird.

Ich suche mir die Kachel zu den smarten Quadraten heraus. Hier hinter verbirgt sich ein Video, welches diesen Begriff erläutert, aber auch zum aktivien Mitarbeiten anregt. Das gefällt mir sehr gut. Etwas bereits Bekanntes kann ich nun mit einem Schlüsselwort verknüpfen!

Ich teste auf jeden Fall weiter und möchte gerne an dem kompletten MatheMOOC im Herbst teilnehmen.

Bis demnächst,

Sperling

#COER13 – Bounding in der Startwoche

Seit dem 8. April 2013 läuft der #COER13, ein Online Course zu OER (Open Educational Ressources).

Ich erhoffe mir von diesem Kurs einen Einblick in die Erstellung von OER, sowie deren Verwendung.  Bei der Erstellung von Marterialien, sei es on- oder offline, wäre eine Nutzung von frei zugänglichen Ressourcen eine Berreicherung. Im #MMC13 wurde dieses Thema bereits in der 3. Woche als „Power of Open“ angesprochen.

Struktur

Die Startseite des #COER13 erscheint mir sehr übersichtlich. Auf der linken Seite finden sich links zum Kurs, zu den Neuigkeiten, den Blogposts und den vernetzten Räumen , sowie zum Programm. Mittels einer Anmeldung erhält man auch Zugang zum eigenen COER13 Forum. Hier können Beiträge eingestellt werden, wenn kein eigener blog verwendet werden soll.

Schön finde ich es, dass die Teilnahme nicht auf das Forum begrenzt ist, sondern jeder das Medium wählen kann, welches gefällt.

Beim ersten Live-Event wurden die Medienkompetenzen angesprochen und erläutert. So kann eine gemeinsame Grundlage für alle Teilnehmer geschaffen werden.

Interessant sind auch die beiden badges „wOERker“ und „hOERer“, die erlangt werden können.

Als erste Aufgabe ist eine Vorstellung der Teilnehmer erwünscht. So können sich einzelne Gruppen bilden, die ähnliche Interessen verfolgen. Sicherlich auch Interessant im Hinblick auf die Erstellung von OER.

Ich bin gespannt, wie sich diese MOOC entfalten wird und bleibe dran.

Bis demnächst,

Sperling

Résumé

In der 4. Woche des MMC13 ging es um Geschäftsmodelle. Da ich zunächst keinen eigenen MOOC anbieten möchte, habe ich in dieser Woche nur sporadisch Artikel gelesen und mir den HangoutOnAir auf youtube angesehen. Auf jeden Fall habe ich entnehmen können, dass für diese neue Form des Lernens noch kein Geschäftsmodell existiert. Es muss erst eins entwickelt werden, dass die Wirtschaftlichkeit eines MOOCs garantieren kann. Dann werden MOOCs sicherlich auch in der freien Wirtschaft interessant.

Die anvisierten Geschäftsmodelle zielten in Richtung von kostenlosen Basiskursen und  kostenpflichtige Aufsteigermaterialien oder auch kostenpflichtiger Begleitung. Dies bedeutet jedoch für das „O“ in MOOC (welches für open steht), dass „open“ eben nicht kostenlos bedeutet, sondern nur, dass der Kurs offen für alle Teilnehmer ist, es jedoch Einschränkungen bei der Nutzung gibt.

Meine Frage vor Beginn des Kurses war, ob so ein cMOOC (massive oder nicht) für Ehrenamtliche möglich wäre. Nach Abschluß kann ich sagen: wenn die Infrastruktur steht, ist es sicherlich eine tolle Sache, zumal die Lernenden zeitlich sowie örtlich (vorausgesetzt die Peripherie ist gegeben) nicht gebunden sind. Weiterhin sehe ich den cMOOC als ein gestalterisches Element, bei dem kollaborativ etwas erarbeitet bzw. bearbeitet wird. Metaphern wie Gesprächsrunde, Lerngruppe oder Seminar werden dem gerecht.

Kennengelernt habe ich die HangoutOnAirs sowie Twitter mit zahlreichen Selektionsmöglichkeiten zum Kuratieren wie branch oder das Twitter-Netzwerk. Kollektiv bearbeitet werden konnten edupad, googledocs und jetzt in der 5. Woche kommt noch ein Wiki hinzu. Hieraus wird ein ebook entstehen, wobei hier noch die Frage steht, wann der „druckreife“ Stand erreicht ist. Wäre ja auch möglich dieses ebook just-in-time zu erzeugen, wie es z.B. im mediawiki möglich ist. Aufjeden Fall entsteht so etwas, dass für MOOC-Organisatoren hilfreich sein und den MMC13 überdauern wird.

Hinsichtlich der Medienkompetenz hat mir dieser Kurs viel gegeben. Mal sehen, was es in 2013 noch so für cMOOCs gibt.

Bis demnächst,

Sperling

Schwimm dich frei!

Schwimmbad  Schwimmbad by duckvoodoo (CC-BY)

Die dritte Woche „MOOC und OER“ geht heute zu Ende. OER steht für Open Education Ressource und belegt somit das „O“ in MOOC. Nur was bedeutet dieses Wort „Open“ eigentlich?

Wenn ich so über den MOOC nachdenke und was ich bereits daraus gelernt habe, sehe ich mich in einem Schwimmbecken. Am Boden liegen verschiedene Tauchringe, für jede Woche einer. Die Ringe für die ersten beiden Wochen habe ich schon heraufgeholt, doch der dritte Ring fällt mir immer wieder herunter.

Open, steht es für: offen für alle, jeder kann ohne Vorwissen mitmachen, kostenlos? Wie sieht es mit Anmeldungen bei sozialen Netzwerken wie Twitter oder Google+ aus? Muss ich hier nicht Daten von mir preisgeben und bezahle somit mit meinen Daten? Bei schulthematischen Kursen brauche ich doch ein Vorwissen. Sind diese Kurse dann nicht für cMOOCs geeignet?

Vielleicht hilft mir der Review der dritten Woche auf der MMC13-Base den dritten Ring doch noch zu fassen.

Bis demnächst,

Sperling

Didaktik im MOOC oder ein MOOC kann überraschen!

Die zweite Woche im MOOChat mich überrascht. Eigentlich hatte ich das Thema „Didaktik“ als einen Schwerpunkt für mich in diesem Kurs angesehen. Jedoch war mein Zeitkontingent in dieser Woche rar und die vielen vielen Beiträge überforderten mich. So konzentrierte ich mich darauf einige Beiträge zu kommentieren, auf Twitter ein paar Diskussionen zu verfolgen und aufs Hangout am Freitag zu warten. Dieses konnte ich jedoch nur in der Aufzeichnung sehen.

Im Hangout erfuhr ich, dass Überforderung auch Didaktik sei.

Sehr interessant, was passiert bei Überforderung? Entweder es wird das Handtuch geworfen, oder es wird fokussiert.

Eine weitere These war,  dass ein MOOC keine spezielle Didaktik bräuchte.

Da cMOOCs für mich nach wie vor eine Diskussion über Themen abbilden, bei denen neue Schlüsse gefasst werden, sind hier die Lernenden für sich selbst verantworlich. Die Motivation zum Produzieren der neuen Erkenntnisse, erfolgt durch die Kommunikation untereinander. Hier kommt das persönliche Lernnetzwerk ins Spiel. Die Reaktionen der anderen Kursteilnehmer auf eigene Beiträge ist motivierend. Somit steckt doch im MOOC selber Didaktik oder?

In xMOOCs sieht es für mich anders aus. In diesen wird etwas Bestehendes gelehrt. Die Lehrnenden eignen sich Wissen an und können nicht Neues produzieren. Insofern brauchen sie regelmäßige Rückmeldungen und Motivation um den Kurs erfolgreich zu beenden.  Oder wäre es auch in cMOOCs möglich Schulthemen anzubieten? Als Input würden Videosequenzen dienen und in einer großen Lerngruppe würde darüber diskutiert werden.

In der nächsten Woche geht es um das „O“ im MOOC. Was bedeutet „open“ und was hat Open Educational Ressources (OER) damit zu tun?

Bis demnächst,

Sperling

Wann ist ein MOOC ein MOOC? oder ein Fazit zur 1. Woche MOOC

Die erste MOOC-Woche ist vorbei. Uns wurden zahlreiche Impulsbeiträge gegeben und am Ende der Woche gab es eine Live-Session in Form eines Hangout on Air.

Als kollaborative Aufgabe konnte eine Matrix ausgefüllt werden und wer zusätzliche Literatur benötigte bekam hierzu noch ein paar Links.  Soviel Input, dass sich für mich zeigt, dass es zeitlich ziemlich schwierig ist, außer diesen Inputs noch zusätzlich Beiträge, sei es in Twitter, auf Blogs, in Google+ oder anderen gewählten Medien, zu verfolgen.

Mein erstes Fazit: Prioritäten setzen, aggregate. Sehr gut, dass uns bereits angeraten wurde unsere Ziele vorher zu formulieren.

Sehr interessant das Pamphlet von Jasmin Hammadeh , welches ein pro/contra MOOCs aufzeigt. Auf der pro-Seite wird der cMOOC herausgestellt: offene Zugänge, selbstgesteuertes Lernen, freiwilliges publizieren. Die contra-Seite sieht einen MOOC nicht als effiziente Lernform. Die Struktur fehlt, sowie die Unterstützung für die Newbies. So ein vorstrukturierter MOOC, bei dem Wissen erworben wird, wird als xMOOC bezeichnet. Ich bin gespannt welche Form sich am Ende heraus kristallisiert oder ob eine Mischform die effektivste ist. Wobei m.E. je nach Themengebiet und Lernportfolio der Lerner unterschieden werden muss.

Das Video von Hannes Klöpper zeigt zunächst einen chronlogischen Abriß über die Entstehung der MOOCSs. Die 4 Erfolgsfaktoren  für MOOCs sieht er

in der neuartigen Nutzung von Videos, d.h. keine abgefilmten Vorträge sondern thematische Videos die zeigen wie es geht,

dem zeitnahen instant Feedback,

der sozialen Interaktion durch Foren und

dem event-charakter als Motivation durch Zeitdruck.

Diese Erfolgsfaktoren zeigen sich bei MOOCs die einen festen Kurscharakter haben und somit xMOOCs sind.

Der Eröffnungspost von Claudia Bremer ist in einem ganzen Blog verpackt, der den MMC13 begleitet. Sie empfiehlt sich auf den Beitrag zur Begrifflichkeit und der Kategorie zu beschränken. Der Kurscharakter zeichnet sich in xMOOCs als Frontalunterricht aus, während die cMOOCs seminarcharakter aufweisen. Dies hatte ich in meinem vorherigen Beitrag als „Diskussionsplattform zum Lernen durch Thesen“ bezeichnet. Frau Bremer berücksichtig MOOC-Hasen und MOOC-Einsteiger und versucht mit ihrem Input beide Gruppen auf einen Wissenstand zu bringen. Interessant  die MOOCs in verschiedene Kategorien  zu unterteilen bezüglich Lernzielvorgabe, der Taktung, der Betreuung, der genutzen Medien und des Angebots von Zertifikaten.

Für mich stellt sich hier zum einen die Frage nach der Finanzierung solcher MOOCs, zum anderen aber auch den Grad der Betreuung, der bei MOOC-Einsteigern sicherlich höher ist als bei MOOC-Hasen.

Ein wenig war ich auf Twitter aktiv, wo ich vor allem das Thema Medienkompetenz mit anderen Teilnehmern diskutierte. Neben diesem Blogbeitrag mein remix.

Als neue Medien habe ich Pearltrees kennengelernt. Dazu ein passendes Tutorial von HauteCulture. Toll fand ich auch diese Analytic tool Tagsexplorer. Dieses kann die einzelnen Verbindungen der Twitterfeeds abbilden. So kann man heute sehen, dass sich immer mehr ein kugelförmiges Lernnetzwerk bildet.

Die Live Session habe ich mir in der Aufzeichnung angesehen. Interessant waren dabei für mich folgende Punkte:

  1. was bleibt anschließend vom MOOC? -> es ist durchaus möglich alte Inhalte mit neuen Teilnehmern zu bearbeiten und dabei neue Erkenntnisse zu gewinnen.
  2. wieweit sollte ein MOOC x(für strukturiert) oder c(onnectivism) sein? -> jeder cMOOC sollte für die einzelnen Teilnehmer entsprechend x sein, d.h. für jeden Teilnehmer das passende Format.

Nachdem ich meinen remix verfasst habe fällt mir auf, das dieser Beitrag eigentlich kein reiner Lerntagebucheintrag ist. Ich würde ihn eher als einen Beitrag in einem Lernscript bezeichnen, der nicht nur chronologisch den Ablauf des MOOCs wiederspiegelt, sondern auch Remsümees der Impulse und Ideensplitter enthält.

In der 2. Woche geht es um die Didaktik eines MOOCs. Wieder ein spannendes Thema.

Bis demnächst

Sperling