Elearning Selbstlerntest mit Adobe Acrobat 9 Pro erstellen

Mit Adobe Acrobat 9 Pro läßt sich relativ einfach aus einem pdf-Dokument mit Fragen und Antworten ein Selbstlerntest für das Elearning erstellen.

Zunächst ist es erforderlich, dass im pdf-Dokument zu jeder Frage auf einer weiteren Seite die jeweilige Antwort steht.

ErsteSeite ZweiteSeite

Nun soll zu der Frage ein Button eingefügt werden, der auf Aktivierung die richtige Antwort zeigt. Dazu wird zunächst die Werkzeugleiste „Erweitere Bearbeitung“  über die Menüs Werkzeuge/Erweiterte Bearbeitung/Werkzeugleiste „Erweiterte Bearbeitung“ einblenden sichtbar gemacht.

ErweiterteBearbeitung

Das „Schaltflächen-Werkzeug“ wird ausgewählt und eine Schaltfläche auf der Seite mit der Frage erstellt.

Schaltfläche

Mit einem Rechtsklick auf die Schaltfläche können die Eigenschaften eingestellt werden. Wichtig ist hier der Reiter „Optionen“, auf dem die Beschriftung der Schaltfläche festgelegt wird (hier: Antwort).

Beschriftung

Über den Reiter „Aktion“ kann das Anzeigen der Lösung erfolgen. Dazu ist als Auslöser „Maustaste drücken“ und als Aktion „Gehe zu einer Seitenansicht“ auszuwählen. Die Schaltfläche „Hinzufügen“ ermöglicht dann das Auswählen der Seite mit der Lösung.

GeheZu

AntwortFestlegen

Mit Aktivierung der Schaltfläche „Verknüpfung festlegen“ wird der selbsterstellten Schaltfläche „Antwort“ nun die Verknüpfung zu der Seite mit der Lösung hinzugefügt.

Bedienungsfreundlicher ist so ein Selbsttest, wenn auf der Lösungsseite noch eine „Zurück“ Schaltfläche vom Lernenden genutzt werden kann. Diese Schaltfläche wird analog zur beschriebenen Vorgehensweise eingefügt.

Zurueck

Abgeschlossen wird dieser Vorgang nun, indem das „Auswahl-Werkzeug“ der „Pfeil“ in der Menüleiste ausgewählt wird. Erst jetzt sind die Beschriftungen auf den Schaltflächen sichtbar.

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Motivation beim e-learning erreichen

Beim FachForum DistancE-Learning 2014 in Leipzig hat Claudia Bremer einen Vortrag gehalten zum Thema „Lernende online motivieren?“.

Die Motivation der Lernenden interessiert mich gleich in zweifacher Hinsicht. Zum einen als Coach – wie bringe ich dem Lerner das Thema, die verhasste Aufgabe nahe? Zum anderen als content producer – wie mache ich meinen content interessant? Die Erkenntnisse aus Sicht 1 sind dabei auch hilfreich für die Erkenntnisse der Sicht 2.

Und unter diesen Aspekten will ich die „Interaktion mit dem Lerngegenstand“ näher betrachten. Ab 14:53 Claudia Bremer bezieht sie sich auf die

Interaktivitätsstufen (nach Schulmeister):

Stufe 1: Objekte betrachten und rezipieren

Stufe 2: Multiple Darstellungen betrachten und rezipieren

Stufe 3: Die Repräsentationsforderungen

Stufe 4: Den Inhalt der Komponente modifizieren

Stufe 5: Objekt der Repräsentation konstruieren

Stufe 6: Konstruktion mit situationsabhängigen Rückmeldungen

Der content wird motivierender je interaktiver er ist. Viel Text und am Ende ein Kontrolle ist eher demotivierend. Der content sollte aufgesplittet werden. Damit sind kurze Textpassagen mit abschließenden Kontrollen gemeint oder sogar zunächst eine Kontrolle die Wissenslücken aufdeckt, dann der Wissenstext der mit derselben Kontrolle abschließt. So kann der Lernende seinen Wissenszuwachs erkennen, was ihn wiederum motivieren kann. Dies wird Motivation durch Aufdecken von kognitiven Lücken genannt. -> Vergleich mit der beliebten Sendung „Wer wird Millionär“.

Als eine gelungene Webseite verweist sie auf http://www.webgeo.de/home/.  Eins der dort verwendeten Kontrollen sind Multiple choice Tests. Der Trick, damit diese den Nutzer zum Nachdenken anregen ist, dass die vorgegebenen Antworten eng aneinander liegen müssen.

Stufe 5 verdeutlicht sie anhand der Plattentektonik auf einer Seite von webgeo. In dieser Lerneinheit ist ein Film über die Plattentektonik zu sehen. Wichtig dabei sind die Fragen neben dem Film, um den Lernen zu eigener Aktivität anzuregen. Bei einem weiterem Beispiel zu Stufe 5 muß der Lernende durch eine Karte navigieren um die Fragen beantworten zu können.

Was kann ein Blog sein?

In einem Blog kann ich meine Gedanken sammeln, wie in einem Tagebuch. Ich kann meinen Gedanken folgen, sinnieren und neue finden. Letzt endlich spiegelt mein Blog einen Ausschnitt meiner Welt wieder.

Da ich viele Interessen verfolge und noch gar nicht so genau weiß was in meinem Blog zu finden sein wird, wird es wohl ein buntes potpurri werden.

Zunächst werde ich mich jedoch auf das e-learning beschränken.

 

Bis demnächst
Sperling