Elearning Selbstlerntest mit Adobe Acrobat 9 Pro erstellen

Mit Adobe Acrobat 9 Pro läßt sich relativ einfach aus einem pdf-Dokument mit Fragen und Antworten ein Selbstlerntest für das Elearning erstellen.

Zunächst ist es erforderlich, dass im pdf-Dokument zu jeder Frage auf einer weiteren Seite die jeweilige Antwort steht.

ErsteSeite ZweiteSeite

Nun soll zu der Frage ein Button eingefügt werden, der auf Aktivierung die richtige Antwort zeigt. Dazu wird zunächst die Werkzeugleiste „Erweitere Bearbeitung“  über die Menüs Werkzeuge/Erweiterte Bearbeitung/Werkzeugleiste „Erweiterte Bearbeitung“ einblenden sichtbar gemacht.

ErweiterteBearbeitung

Das „Schaltflächen-Werkzeug“ wird ausgewählt und eine Schaltfläche auf der Seite mit der Frage erstellt.

Schaltfläche

Mit einem Rechtsklick auf die Schaltfläche können die Eigenschaften eingestellt werden. Wichtig ist hier der Reiter „Optionen“, auf dem die Beschriftung der Schaltfläche festgelegt wird (hier: Antwort).

Beschriftung

Über den Reiter „Aktion“ kann das Anzeigen der Lösung erfolgen. Dazu ist als Auslöser „Maustaste drücken“ und als Aktion „Gehe zu einer Seitenansicht“ auszuwählen. Die Schaltfläche „Hinzufügen“ ermöglicht dann das Auswählen der Seite mit der Lösung.

GeheZu

AntwortFestlegen

Mit Aktivierung der Schaltfläche „Verknüpfung festlegen“ wird der selbsterstellten Schaltfläche „Antwort“ nun die Verknüpfung zu der Seite mit der Lösung hinzugefügt.

Bedienungsfreundlicher ist so ein Selbsttest, wenn auf der Lösungsseite noch eine „Zurück“ Schaltfläche vom Lernenden genutzt werden kann. Diese Schaltfläche wird analog zur beschriebenen Vorgehensweise eingefügt.

Zurueck

Abgeschlossen wird dieser Vorgang nun, indem das „Auswahl-Werkzeug“ der „Pfeil“ in der Menüleiste ausgewählt wird. Erst jetzt sind die Beschriftungen auf den Schaltflächen sichtbar.

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Didaktik im MOOC oder ein MOOC kann überraschen!

Die zweite Woche im MOOChat mich überrascht. Eigentlich hatte ich das Thema „Didaktik“ als einen Schwerpunkt für mich in diesem Kurs angesehen. Jedoch war mein Zeitkontingent in dieser Woche rar und die vielen vielen Beiträge überforderten mich. So konzentrierte ich mich darauf einige Beiträge zu kommentieren, auf Twitter ein paar Diskussionen zu verfolgen und aufs Hangout am Freitag zu warten. Dieses konnte ich jedoch nur in der Aufzeichnung sehen.

Im Hangout erfuhr ich, dass Überforderung auch Didaktik sei.

Sehr interessant, was passiert bei Überforderung? Entweder es wird das Handtuch geworfen, oder es wird fokussiert.

Eine weitere These war,  dass ein MOOC keine spezielle Didaktik bräuchte.

Da cMOOCs für mich nach wie vor eine Diskussion über Themen abbilden, bei denen neue Schlüsse gefasst werden, sind hier die Lernenden für sich selbst verantworlich. Die Motivation zum Produzieren der neuen Erkenntnisse, erfolgt durch die Kommunikation untereinander. Hier kommt das persönliche Lernnetzwerk ins Spiel. Die Reaktionen der anderen Kursteilnehmer auf eigene Beiträge ist motivierend. Somit steckt doch im MOOC selber Didaktik oder?

In xMOOCs sieht es für mich anders aus. In diesen wird etwas Bestehendes gelehrt. Die Lehrnenden eignen sich Wissen an und können nicht Neues produzieren. Insofern brauchen sie regelmäßige Rückmeldungen und Motivation um den Kurs erfolgreich zu beenden.  Oder wäre es auch in cMOOCs möglich Schulthemen anzubieten? Als Input würden Videosequenzen dienen und in einer großen Lerngruppe würde darüber diskutiert werden.

In der nächsten Woche geht es um das „O“ im MOOC. Was bedeutet „open“ und was hat Open Educational Ressources (OER) damit zu tun?

Bis demnächst,

Sperling