#COER13 – Bounding in der Startwoche

Seit dem 8. April 2013 läuft der #COER13, ein Online Course zu OER (Open Educational Ressources).

Ich erhoffe mir von diesem Kurs einen Einblick in die Erstellung von OER, sowie deren Verwendung.  Bei der Erstellung von Marterialien, sei es on- oder offline, wäre eine Nutzung von frei zugänglichen Ressourcen eine Berreicherung. Im #MMC13 wurde dieses Thema bereits in der 3. Woche als „Power of Open“ angesprochen.

Struktur

Die Startseite des #COER13 erscheint mir sehr übersichtlich. Auf der linken Seite finden sich links zum Kurs, zu den Neuigkeiten, den Blogposts und den vernetzten Räumen , sowie zum Programm. Mittels einer Anmeldung erhält man auch Zugang zum eigenen COER13 Forum. Hier können Beiträge eingestellt werden, wenn kein eigener blog verwendet werden soll.

Schön finde ich es, dass die Teilnahme nicht auf das Forum begrenzt ist, sondern jeder das Medium wählen kann, welches gefällt.

Beim ersten Live-Event wurden die Medienkompetenzen angesprochen und erläutert. So kann eine gemeinsame Grundlage für alle Teilnehmer geschaffen werden.

Interessant sind auch die beiden badges „wOERker“ und „hOERer“, die erlangt werden können.

Als erste Aufgabe ist eine Vorstellung der Teilnehmer erwünscht. So können sich einzelne Gruppen bilden, die ähnliche Interessen verfolgen. Sicherlich auch Interessant im Hinblick auf die Erstellung von OER.

Ich bin gespannt, wie sich diese MOOC entfalten wird und bleibe dran.

Bis demnächst,

Sperling

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Wann ist ein MOOC ein MOOC? oder ein Fazit zur 1. Woche MOOC

Die erste MOOC-Woche ist vorbei. Uns wurden zahlreiche Impulsbeiträge gegeben und am Ende der Woche gab es eine Live-Session in Form eines Hangout on Air.

Als kollaborative Aufgabe konnte eine Matrix ausgefüllt werden und wer zusätzliche Literatur benötigte bekam hierzu noch ein paar Links.  Soviel Input, dass sich für mich zeigt, dass es zeitlich ziemlich schwierig ist, außer diesen Inputs noch zusätzlich Beiträge, sei es in Twitter, auf Blogs, in Google+ oder anderen gewählten Medien, zu verfolgen.

Mein erstes Fazit: Prioritäten setzen, aggregate. Sehr gut, dass uns bereits angeraten wurde unsere Ziele vorher zu formulieren.

Sehr interessant das Pamphlet von Jasmin Hammadeh , welches ein pro/contra MOOCs aufzeigt. Auf der pro-Seite wird der cMOOC herausgestellt: offene Zugänge, selbstgesteuertes Lernen, freiwilliges publizieren. Die contra-Seite sieht einen MOOC nicht als effiziente Lernform. Die Struktur fehlt, sowie die Unterstützung für die Newbies. So ein vorstrukturierter MOOC, bei dem Wissen erworben wird, wird als xMOOC bezeichnet. Ich bin gespannt welche Form sich am Ende heraus kristallisiert oder ob eine Mischform die effektivste ist. Wobei m.E. je nach Themengebiet und Lernportfolio der Lerner unterschieden werden muss.

Das Video von Hannes Klöpper zeigt zunächst einen chronlogischen Abriß über die Entstehung der MOOCSs. Die 4 Erfolgsfaktoren  für MOOCs sieht er

in der neuartigen Nutzung von Videos, d.h. keine abgefilmten Vorträge sondern thematische Videos die zeigen wie es geht,

dem zeitnahen instant Feedback,

der sozialen Interaktion durch Foren und

dem event-charakter als Motivation durch Zeitdruck.

Diese Erfolgsfaktoren zeigen sich bei MOOCs die einen festen Kurscharakter haben und somit xMOOCs sind.

Der Eröffnungspost von Claudia Bremer ist in einem ganzen Blog verpackt, der den MMC13 begleitet. Sie empfiehlt sich auf den Beitrag zur Begrifflichkeit und der Kategorie zu beschränken. Der Kurscharakter zeichnet sich in xMOOCs als Frontalunterricht aus, während die cMOOCs seminarcharakter aufweisen. Dies hatte ich in meinem vorherigen Beitrag als „Diskussionsplattform zum Lernen durch Thesen“ bezeichnet. Frau Bremer berücksichtig MOOC-Hasen und MOOC-Einsteiger und versucht mit ihrem Input beide Gruppen auf einen Wissenstand zu bringen. Interessant  die MOOCs in verschiedene Kategorien  zu unterteilen bezüglich Lernzielvorgabe, der Taktung, der Betreuung, der genutzen Medien und des Angebots von Zertifikaten.

Für mich stellt sich hier zum einen die Frage nach der Finanzierung solcher MOOCs, zum anderen aber auch den Grad der Betreuung, der bei MOOC-Einsteigern sicherlich höher ist als bei MOOC-Hasen.

Ein wenig war ich auf Twitter aktiv, wo ich vor allem das Thema Medienkompetenz mit anderen Teilnehmern diskutierte. Neben diesem Blogbeitrag mein remix.

Als neue Medien habe ich Pearltrees kennengelernt. Dazu ein passendes Tutorial von HauteCulture. Toll fand ich auch diese Analytic tool Tagsexplorer. Dieses kann die einzelnen Verbindungen der Twitterfeeds abbilden. So kann man heute sehen, dass sich immer mehr ein kugelförmiges Lernnetzwerk bildet.

Die Live Session habe ich mir in der Aufzeichnung angesehen. Interessant waren dabei für mich folgende Punkte:

  1. was bleibt anschließend vom MOOC? -> es ist durchaus möglich alte Inhalte mit neuen Teilnehmern zu bearbeiten und dabei neue Erkenntnisse zu gewinnen.
  2. wieweit sollte ein MOOC x(für strukturiert) oder c(onnectivism) sein? -> jeder cMOOC sollte für die einzelnen Teilnehmer entsprechend x sein, d.h. für jeden Teilnehmer das passende Format.

Nachdem ich meinen remix verfasst habe fällt mir auf, das dieser Beitrag eigentlich kein reiner Lerntagebucheintrag ist. Ich würde ihn eher als einen Beitrag in einem Lernscript bezeichnen, der nicht nur chronologisch den Ablauf des MOOCs wiederspiegelt, sondern auch Remsümees der Impulse und Ideensplitter enthält.

In der 2. Woche geht es um die Didaktik eines MOOCs. Wieder ein spannendes Thema.

Bis demnächst

Sperling