Elearning Selbstlerntest mit Adobe Acrobat 9 Pro erstellen

Mit Adobe Acrobat 9 Pro läßt sich relativ einfach aus einem pdf-Dokument mit Fragen und Antworten ein Selbstlerntest für das Elearning erstellen.

Zunächst ist es erforderlich, dass im pdf-Dokument zu jeder Frage auf einer weiteren Seite die jeweilige Antwort steht.

ErsteSeite ZweiteSeite

Nun soll zu der Frage ein Button eingefügt werden, der auf Aktivierung die richtige Antwort zeigt. Dazu wird zunächst die Werkzeugleiste „Erweitere Bearbeitung“  über die Menüs Werkzeuge/Erweiterte Bearbeitung/Werkzeugleiste „Erweiterte Bearbeitung“ einblenden sichtbar gemacht.

ErweiterteBearbeitung

Das „Schaltflächen-Werkzeug“ wird ausgewählt und eine Schaltfläche auf der Seite mit der Frage erstellt.

Schaltfläche

Mit einem Rechtsklick auf die Schaltfläche können die Eigenschaften eingestellt werden. Wichtig ist hier der Reiter „Optionen“, auf dem die Beschriftung der Schaltfläche festgelegt wird (hier: Antwort).

Beschriftung

Über den Reiter „Aktion“ kann das Anzeigen der Lösung erfolgen. Dazu ist als Auslöser „Maustaste drücken“ und als Aktion „Gehe zu einer Seitenansicht“ auszuwählen. Die Schaltfläche „Hinzufügen“ ermöglicht dann das Auswählen der Seite mit der Lösung.

GeheZu

AntwortFestlegen

Mit Aktivierung der Schaltfläche „Verknüpfung festlegen“ wird der selbsterstellten Schaltfläche „Antwort“ nun die Verknüpfung zu der Seite mit der Lösung hinzugefügt.

Bedienungsfreundlicher ist so ein Selbsttest, wenn auf der Lösungsseite noch eine „Zurück“ Schaltfläche vom Lernenden genutzt werden kann. Diese Schaltfläche wird analog zur beschriebenen Vorgehensweise eingefügt.

Zurueck

Abgeschlossen wird dieser Vorgang nun, indem das „Auswahl-Werkzeug“ der „Pfeil“ in der Menüleiste ausgewählt wird. Erst jetzt sind die Beschriftungen auf den Schaltflächen sichtbar.

Résumé

In der 4. Woche des MMC13 ging es um Geschäftsmodelle. Da ich zunächst keinen eigenen MOOC anbieten möchte, habe ich in dieser Woche nur sporadisch Artikel gelesen und mir den HangoutOnAir auf youtube angesehen. Auf jeden Fall habe ich entnehmen können, dass für diese neue Form des Lernens noch kein Geschäftsmodell existiert. Es muss erst eins entwickelt werden, dass die Wirtschaftlichkeit eines MOOCs garantieren kann. Dann werden MOOCs sicherlich auch in der freien Wirtschaft interessant.

Die anvisierten Geschäftsmodelle zielten in Richtung von kostenlosen Basiskursen und  kostenpflichtige Aufsteigermaterialien oder auch kostenpflichtiger Begleitung. Dies bedeutet jedoch für das „O“ in MOOC (welches für open steht), dass „open“ eben nicht kostenlos bedeutet, sondern nur, dass der Kurs offen für alle Teilnehmer ist, es jedoch Einschränkungen bei der Nutzung gibt.

Meine Frage vor Beginn des Kurses war, ob so ein cMOOC (massive oder nicht) für Ehrenamtliche möglich wäre. Nach Abschluß kann ich sagen: wenn die Infrastruktur steht, ist es sicherlich eine tolle Sache, zumal die Lernenden zeitlich sowie örtlich (vorausgesetzt die Peripherie ist gegeben) nicht gebunden sind. Weiterhin sehe ich den cMOOC als ein gestalterisches Element, bei dem kollaborativ etwas erarbeitet bzw. bearbeitet wird. Metaphern wie Gesprächsrunde, Lerngruppe oder Seminar werden dem gerecht.

Kennengelernt habe ich die HangoutOnAirs sowie Twitter mit zahlreichen Selektionsmöglichkeiten zum Kuratieren wie branch oder das Twitter-Netzwerk. Kollektiv bearbeitet werden konnten edupad, googledocs und jetzt in der 5. Woche kommt noch ein Wiki hinzu. Hieraus wird ein ebook entstehen, wobei hier noch die Frage steht, wann der „druckreife“ Stand erreicht ist. Wäre ja auch möglich dieses ebook just-in-time zu erzeugen, wie es z.B. im mediawiki möglich ist. Aufjeden Fall entsteht so etwas, dass für MOOC-Organisatoren hilfreich sein und den MMC13 überdauern wird.

Hinsichtlich der Medienkompetenz hat mir dieser Kurs viel gegeben. Mal sehen, was es in 2013 noch so für cMOOCs gibt.

Bis demnächst,

Sperling